Lottoglück – wie es die Menschen verändert

Ja, ein Lottogewinn verändert das Leben. Allerdings kaum mehr als das der Nachbarn und Freunde, die nichts gewonnen haben. Und wer denkt, dass ein Lottogewinn auch glücklich macht, der liegt leider daneben.

Jede Woche hoffen Millionen von Menschen auf den ganz großen Gewinn. Dafür investieren die einen ein kleines Vermögen und die anderen versuchen es mit einem einzigen Tipp für wenige Euro – um dann doch wieder nichts zu gewinnen. Wenn es dann aber doch klappt und die Millionen auf dem Konto sind, wird sich so mancher Lotto-Millionär die Frage stellen: Wird mich das Geld auch glücklich machen? Das viele Geld verändert das Leben und die Gewohnheiten eines Menschen. Aber es kann aus einem unglücklichen Menschen keinen glücklichen Menschen machen. Wer seine finanziellen Sorgen mit einem Schlag beseitigen kann, wird glücklich darüber sein. Aber wer dann viel mehr Geld zur Verfügung hat als vor dem Lottogewinn, der wird nicht automatisch glücklich. Denn Konsum ist keine Glücksquelle und daher erfolgt die Ernüchterung schon nach kurzer Zeit.

Sechs Richtige sind keine Garantie für eine unbeschwerte Zukunft. Das hat sich in den vergangen Jahren immer wieder gezeigt, weil viele Lottogewinner mit dem vielen Geld auf dem Konto überhaupt nicht umgehen konnten. Einen Gewinner aus Thüringen traf es besonders hart. Er gewann 1997 rund 1,5 Millionen Mark und verjubelte sein gesamtes Geld. Aus Scham wollte er nicht den Staat um Hilfe bitten und seine Geldsorgen brachten ihn zu rund 70 Diebstählen und Einbrüchen. Sieben Jahre nach seinem Lottogewinn erwischte man ihn auf frischer Tat und er landete für vier Jahre im Gefängnis.

Wie sich Menschen nach „sechs Richtigen“ verändern, zeigt auch die Geschichte von Dolores McNamara, einer sechsfachen Mutter aus Irland. Im Jahr 2005 gewann sie mit 2,25 investierten Euros den höchsten Jackpot von EuroMillions, der je in Europa ausgespielt wurde: Es waren 115.Millionen Euro. Sie wohnte zur Miete und war plötzlich so reich wie ein Filmstar. In einer Kneipe erlebte sie mit ihrem Mann die Ziehung der Zahlen und beide konnten es kaum fassen. Sie bestellten Sekt für alle und der ganze Ort wusste sehr schnell über den Familien-Reichtum Bescheid. Diese versteckte sich in einem Dubliner 5-Sterne-Hotel, bis sie den Gewinn in der Lottozentrale abholten. Ab da war das Leben von Dolores und ihrer Familie nicht mehr dasselbe. Sie schafften sich ein großes Haus an und charterten für ihre Ferien nach Spanien ein Privatjet. Ihre ehemaligen Nachbarn haben die McNamaras nie mehr besucht, aber das hatten die Nachbarn schon geahnt. Wie bereits erwähnt – ein Lottogewinn verändert Menschen. Mal so und mal so…

Zeitgeist Lottospielen

Bevor heutzutage ein Lottogewinner so richtig aus dem Häuschen gerät, muss der Gewinn mal mindestens drei Millionen Euro betragen. Das berichten die Mitarbeiter, die im Dienst der Lottogesellschaften unterwegs sind, um Lottokönige über ihre Gewinne zu informieren und sie im Umgang mit dem großen Geld zu beraten. Während Lottospieler früher von Doppelschlafzimmern und Autos träumten, müssen es heute schon Ferraris und Schlösser sein. Lottogewinner werden nur selten glücklich, wenn sie ihre Wünsche aus den Augen verlieren und sich nach den Erwartungen von Nachbarn und Freunden orientieren, um sich Anerkennung zu verschaffen.

Dauerhaftes Glück mit dem Gewinn

Glücksmomente kann man auch erleben, in dem man sich mit Glücksspielen beschäftigt. In Online Casinos gibt es genügend Gelegenheiten, um den einen oder anderen Euro abzustauben und mehr oder weniger Glücksmomente zu haben. Unter https://casinoanbieter.de/ lassen sich jede Menge Spiele finden, mit denen man sich nicht nur die Zeit vertreiben, sondern auch Geld gewinnen kann.

Wer seinen Gewinn grundsätzlich in etwas Sinnvolles beispielsweise in eine Aus- und Weiterbildung investiert, tut etwas Sinnvolles. Dazu gehört auch soziales Engagement. Denn wer mit dem gewonnenen Geld engen Freunden und der Familie sowie sozial schwachen Menschen einen Geldregen zukommen lässt, der wird dauerhaftes Glück empfinden. Allerdings sollte man sich vor den falschen Freunden schützen, da viele dieser „guten Freunde“ auch gerne ein Stück vom Kuchen abbekommen möchten und sich anbiedern und lästig sein können. Klug ist natürlich auch Verschwiegenheit und nicht das Angeben und das Hinausposaunen des Lottogewinns. Wer seiner Arbeit nach den „sechs Richtigen“ weiterhin nachgeht und sein Geld genau wie vorher ausgibt, braucht „gute Freunde“ und Neider nicht zu fürchten. Menschen, die fürsorglich und sinnvoll mit ihrem Lottogewinn umgehen, können den Rest ihres Lebens davon zehren und beruhigt einschlafen.

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